Bibel? Jesus? Wozu das alles?

Das Evangelium kurz im Kontext

Quelle

Die Bibel ist das meistverkaufte Buch der Menschheitsgeschichte und in vielerlei Hinsicht einzigartig. Mindestens 40 Autoren mit unterschiedlichsten kulturellen, sozialen und beruflichen Hintergründen haben im Zeitraum von 1600 Jahren an ihr geschrieben, und doch bildet sie eine bemerkenswerte Einheit. Sie behauptet, dass ihre Autoren von Geist Gottes inspiriert worden sind, und sie gilt vielen als primär und zuverlässige Referenz dafür, was Gott gesagt hat, sagt und tut. Kulturen, die nach ihr gelebt haben, sind zu vielfältigen Fortschritten inspiriert worden, und heute werden die obersten Ränge von Indizes über Lebensqualität, Freiheit, Gerechtigkeit etc. ganz überwiegend von Ländern belegt, in denen sie besonderen Einfluss gehabt hat (und die deshalb oft ein Kreuz in ihrer Fahne tragen). Es lohnt sich also, sich einmal mit ihr zu beschäftigen. Im Folgenden wird der wesentliche Inhalt kurz zusammengefasst.

Ursprung

Gott hat am Anfang alles erschaffen indem Er sprach. Alles, was Er ausspricht, trifft ein. Nachdem Himmel, Erde, Vegetation und Tierwelt auf diese Weise entstanden waren, formte Er die Menschen als kleine, lebendige Abbilder Seiner selbst, damit sie Ihm helfen, die Schöpfung zu regieren. Er kann es zwar auch alleine, wollte aber die Verantwortung lieber mit Vertrauten teilen. Er setzte den Menschen über die Erde. Seitdem geschieht dort alles, was sie entscheiden. Zunächst bekamen sie den Auftrag,

  • die Tierwelt zu regieren und
  • einen besonders schönen Garten
    • zu bewahren und
    • zu bebauen.

Menschen und Tiere hatten alles, was sie brauchten und genossen optimale Lebensqualität. Besonders der regelmäßige Kontakt mit Gott – dem Original, nach dem die Menschen gebildet waren – tat ihnen unendlich gut! In Ihm konnten sie vollendete Liebe, Schönheit und Perfektion finden, Weisheit bekommen, um Beste Entscheidungen zu treffen und mit dem Sinn des Lebens verbunden bleiben.

Konflikt und Fall

Obwohl beste Lebensbedingungen vorherrschen, war die Tierwelt, die zuerst dagewesen war, nicht komplett einverstanden, von Menschen regiert zu werden, die erst später dazugekommen waren. . Durch eine Nachlässigkeit der Menschen gelangte eine Schlange in den Garten und überredete sie, Gott zu misstrauen und entgegen Seinen Anweisungen zu handeln. In einer Welt, in der alles geschieht, was ein absolut vertrauenswürdiger Gott sagt, bedeutete das einen unvorstellbaren Bruch!

Die Menschen mussten den Garten verlassen, Gott zog sich ein ganzes Stück zurück und wurde für sie unsichtbar. Menschen wurden sterblich und krankheitsanfällig, verloren die Kompetenz, ihre Einflussbereiche optimal zu regieren und mit Gott und Mitmenschen angemessen umzugehen, und ihre Arbeit wurde mühsam und ineffizient. Neid führte genauso wie knapper gewordene Resourcen zu Streit, Krieg und Toten. Die Welt, die wir heute sehen, ist das Resultat dieser Ereignisse. Noch immer geschieht auf der Erde alles, was Menschen entscheiden und tun, aber ohne Gott kommt nicht viel Gutes dabei heraus.

Zurück zu den Wurzeln

Die Menschheit rief nach Gott und Er breitete sie daraufhin auf Seine Rückkehr vor. Dazu erwählte Er ein Volk. Alle Kulturen haben ihre religiösen Vorstellungen entwickelt, aber Seinem Volk teilte er mit, wie Er wirklich ist, was in vielen kleinen Schritten geschah. Es bekam die Aufgabe, Ihn über alles zu lieben, Ihm einen ständigen Wohnort auf der Erde zu bereiten, und jeder sollte seinen Mitmenschen so viel Liebe zukommen lassen, wie er sich selbst gönnt. Auch sollte aus diesem Volk eine Schlüsselperson hervorgehen, die alle Menschen, die es wollen, mit Gott versöhnen und in dauerhafte Verbindung bringen, sowie das Universum in Ewigkeit regierten würde.

Infolge des Bruchs hatte sich die Menschheit allerdings sehr von Gott wegentwickelt und stand daher – wie auch Sein Volk – mehrere Male kurz vor ihrer kompletten Auslöschung. Verhindert wurde es nur, weil Gott Menschen fand, die sich auf Ihn einstellten und mit denen Er einen Bund schließen konnte. Wenn Menschen einfach nur tun, was ihnen gefällt, richten sie viel Schaden an. Die Folgen werden manchmal erst spät erkennbar. Kulturen entwickelten unterschiedlichste Konventionen, um damit umzugehen und Schaden zu begrenzen, aber nichts war vollkommen und es gab immer Benachteiligte, die sehr zu leiden hatten. Auch konnte nichts, was die Menschen taten, den Bruch mit Gott rückgängig machen, oder ihnen Sicherheit über ein gutes (Er-)Leben nach dem Tod geben. Die Lösung musste von Gott selbst kommen … und sie kam!

Exkurs: Dreieinigkeit

Der Mensch hat einen Geist. Er kann Gedanken bilden und sie formulieren. Gesprochene Worte können die Gedankeninhalte transportieren und – auch durch Hilfe anderer – zur Ausführung bringen.

Wenn Gott den Menschen als Abbild geschaffen hat, muss dieser mindestens dasselbe können, wie der Mensch. Gottes Geist bringt daher Worte hervor, die Gott ausspricht, und wir haben ja schon gesehen, dass alles durch Sein Gesprochene s Wort erschaffen worden ist. Es hat selbst die Kraft, alles zur Ausführung zu bringen, ist eine eigene Instanz, ist allmächtig, ist selbst Gott! Es wird durch Gottes Geist hervorgebracht, wie die Worte der Menschen durch den Geist des Menschen hervorgebracht werden. Und wie jener den Menschen ausmacht, macht Gottes Geist Gott aus, ist tatsächlich Gott.

Gott tritt also in Gestalt Seiner selbst, Seines Geistes und Seines Wortes auf. Und weil Gott immer die Wahrheit sagt, ist das Wort eins mit Ihm und dessen Geist. Die drei werden nie unterschiedliche Ansichten haben. Sie sind einig.

Das Wort wird Mensch

Wenn Gott allmächtig ist, kann Er auch als Mensch auf die Erde kommen und das tat er – in Seinem auserwählten Volk. Der Geist brachte das Wort in den Mutterleib einer jungfräulichen Miriam (lat. Maria) und sie brachte es als Baby zur Welt. Gottes Wort, das mit Gott eins ist, wuchs als ganz normaler Mensch auf, erlernte einen nützlichen Beruf und machte als einziger Mensch alles richtig – so, wie Gott es wollte. Er heilte Kranke, trieb Dämonen aus und offenbarte Gott durch Worte und Taten auf eine Weise, wie nur Gott selbst es tun konnte.

Da Er von Gottes Geist gezeugt worden war, konnte man Ihn korrekterweise auch „Sohn Gottes“ nennen. Sein Name Yeshua HaMashiach (lat. Jesus Christus) bedeutet „Gottes Rettung“ und „autorisierte Schlüsselperson“ bzw. „offizieller König“. Sein Volk hat auf Ihn gewartet aber nur wenige haben Ihn erkannt, weil Er so normal und bescheiden war – nicht so, wie man sich einen Superhelden vorstellt. Gottes Wort trifft immer exakt ein, aber meist doch ganz anders als Menschen es sich ausmalen.

Die (Er-)Lösung

Auf dem Höhepunkt Seines Lebens ließ er sich unschuldig verurteilten, foltern und hinrichten um einen Ausgleich für alle Menschen zu schaffen, die ohne Gott gelebt haben, vor Ihm schuldig geworden sind, vielleicht an Krankheiten leiden, aber auf jeden Fall zu Gott, ihrem Ursprung, zurückkehren wollen.

“Denn Gott hat die Welt so [sehr] geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn gerettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, der ist schon gerichtet…” (Joh 3:16-18). Gott wird einmal jedes Unrecht – auch was Dir angetan worden ist – vor Gericht bringen. Da jedoch jeder (also auch Du) schon gegen Gottes Willen gehandelt hat, kann das für keinen gut ausgehen. Ausnahme: Jemand nimmt das Angebot Gottes zur Vergebung aller Sünden durch den Tod Jesu Christi an.

Wenn Du das möchtest, sage einfach: „Jesus, danke, dass Du gestorben bist, um meine Schuld zu bezahlen, meine Krankheiten zu heilen und mich mit Gott zu versöhnen. Ich nehme Dein Angebot an! Vergib mir alle Sünden, übernimm mein Leben, führe mich und gib mir den Geist Gottes, damit ich lerne und Kraft habe, so zu leben, wie es Gott gefällt. Danke! Amen (so soll es sein)!

Das Leben geht weiter!

Nach drei Tagen im Grab stand Jesus von den Toten auf, erschien 500 Personen, fuhr in den Himmel auf und sandte den Heiligen Geist, der Seine Gläubigen befähigt, so zu leben und zu handeln, wie Er es getan hat. Jesu Auferstehung von den Toten gehört zu den bestbezeugten also zuverlässigsten Ereignissen der Geschichte. Es lohnt sich, Ihn kennenzulernen.

Wenn Du das erst einmal unverbindlich tun willst, sage: „Jesus, wenn das wahr ist, dann bestätige es mehrfach so, dass ich es glauben kann. Sende mir den Heiligen Geist, damit Er mich – wie versprochen – in alle Wahrheit leitet! Danke! Amen!“.

Nächste Schritte

Wenn Du interessiert oder gar entschieden bist, diesen Weg zu gehen, dann

  • Lies die Bibel. Sie ist auf einzigartige Weise von Heiligen Geist inspiriert und zusammengestellt worden.
    • Beginne mit dem Augenzeugenbericht Seines besten Freundes und den darauffolgenden Büchern.
    • Nimm Dir dann weitere Zeugenberichte vor.
    • Um alle Details und Vorgeschichten zu erfahren, lies die Bibel von Anfang bis Ende.
    • Gottes Sicht auf ein Thema kannst Du erfassen, wenn Du alle Bibelstelle zu einem Suchbegriff im jeweiligen Zusammenhang liest und darüber betest
    • Bitte den Heiligen Geist unbedingt, Dir alles zu erklären, was Du liest und bleibe auch über alles mit Ihm im Gespräch. Das Leben mit Gott ist vor allem Beziehung und daraus ergibt sich alles andere.
  • Lasse Dich taufen. Damit verlässt Du offiziell den Herrschaftsbereich des Bösen und trittst rechtskräftig dem Reich Gottes bei. Du bringst zum Ausdruck, dass Du mit Christus gestorben und auferstanden bist, um Sein Leben, das Er für Dich gelassen hat weiterzuleben. Du kannst dann sicher sein, die Ewigkeit auf optimale Weise zu genießen. „…Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“ (Mk 16:15-16) Das Letztgenannte ist keine Drohung, sondern die ganz nüchterne Feststellung, dass es ohne Glaube an Jesus unter den gegebenen Bedingungen keine wirksame Vergebung und damit keine Grundlage gibt, Die Ewigkeit in Gottes Nähe zu genießen. Die Alternative ist jedoch überhaupt nicht zu empfehlen. Die Entscheidung, wo jemand die Ewigkeit verbringen will, muss jedoch jeder bewusst selbst treffen, und Jesus Christus ist der Weg zu einem bestmöglichen ewigen Leben!
  • Um Dich taufen zu lassen brauchst Du Gleichgesinnte, mit denen Du Dich auch über alles austauschen kannst. Bitte Gott, Dich mit den richtigen Leuten zusammenzubringen. Du erkennst sie daran, dass sie nach der Bibel leben, dass Du Gott in ihrer Gemeinschaft erlebst, und dass es Dir guttut. Erwarte aber keine Perfektion. Jede Gemeinschaft von Gläubigen besteht aus unvollkommenen Menschen wie Dir, die schrittweise von Gott verändert werden, um Ihn und ihre Mitmenschen mehr zu lieben.
  • Lerne, Gottes Führung wahrzunehmen und prüfe alles, was Dir Leute erzählen daran, ob es klar so aus der Bibel hervorgeht, und sich mit den deckt, was Du schon von Gott mitbekommen hast. Sein Wesen vermittelt grundsätzlich Liebe, Frieden, Freude, Freiheit, Reinheit, Frische, Kraft, Mut, Gnade, Sanftmut und Geduld, um nur ein paar Eigenschaften zu nennen. Wenn etwas, was Du hörst, diesen Eindruck vermittelt, ist es wahrscheinlich von Gott. Bitte Ihn, und Er wird alles Wichtige bestätigen – wenn es sein muss wiederholt -, so dass Du sicher sein kannst.
  • Wenn Du etwas falsch machst, sage es Gott sofort und wisse, dass Er Dich unendlich liebt und Dir gerne alles vergibt! „… Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigeit.“ (1Joh 1:9) Jesus hat auch Deine zukünftige Schuld für Dich aus der Welt geschafft, Damit Du frei sein kannst! Vertraute Dich Ihm an!

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